đŸ‘©â€âš•ïž Dr. Andrea Scharler - Ihre FrauenĂ€rztin in Großgmain

Persönliche Beratung in angenehmer AtmosphÀre

FĂŒr Ihr Wohlbefinden

MĂ€dchensprechstunde

MĂ€dchen werden zu Frauen – diese vulnerable Zeit ist mir als Mama einer Tochter besonders wichtig. Den ersten Besuch bei einer FrauenĂ€rztin möchte ich fĂŒr meine MĂ€dchen Ă€ußerst behutsam gestalten:

Dein erster Frauenarztbesuch soll entspannt sein und im Ablauf deinen WĂŒnschen entsprechen. Wenn du magst, kannst du mir im Vorfeld in einem Mail schon deine Fragen, WĂŒnsche und Vorstellungen ĂŒbermitteln. Der erste Besuch bei mir kann also ein informatives GesprĂ€ch ĂŒber körperliche VerĂ€nderungen, ĂŒber den weiblichen Zyklus, Regelbeschwerden, ĂŒber mögliche VerhĂŒtungsmittel und deren Sicherheit oder was immer dich beschĂ€ftigt, sein. NatĂŒrlich behandle ich unser GesprĂ€ch streng vertraulich.

đŸ‘©â€âš•ïž Dr. Andrea Scharler - Ihre FrauenĂ€rztin in Großgmain

Wenn es dir ein GefĂŒhl der Sicherheit gibt, kannst du auch gerne eine Vertrauensperson mitbringen. Gerne zeige ich dir Untersuchungsinstrumente, den gynĂ€kologischen Untersuchungsstuhl und erklĂ€re dir den Ultraschall. Falls du das möchtest, kann ich im Anschluss deine erste, sehr vorsichtige und schmerzfreie gynĂ€kologische Untersuchung durchfĂŒhren.

Jetzt Termin vereinbaren

đŸ‘©â€âš•ïž Dr. Andrea Scharler - Ihre FrauenĂ€rztin in Großgmain
đŸ‘©â€âš•ïž Dr. Andrea Scharler - Ihre FrauenĂ€rztin in Großgmain

VerhĂŒtung

Im Bereich der Lebens- bzw. Familienplanung spielt die passende VerhĂŒtungsmethode eine wesentliche Rolle.

Mittlerweile gibt es vielfĂ€ltige Möglichkeiten, wobei nicht jede VerhĂŒtungsmethode pauschal zu jeder Frau und deren Lebenssituation passt. Vor allem haben VerhĂŒtungsmittel neben der kontrazeptiven Wirkung auch Nebeneffekte, welche wiederum im positiven Sinn genĂŒtzt werden können.

So kann der hormonelle Einfluss bei schmerzhafter Menstruation, bei Blutungsstörungen, bei Endometriose, bei Wechselbeschwerden, bei Akne und vielen anderen Krankheitsbildern lindernd und stabilisierend genutzt werden. Ich freue mich bereits auf ein evaluierendes GesprĂ€ch, um eine fĂŒr Sie optimale VerhĂŒtungsmethode zu wĂ€hlen.

GrundsĂ€tzlich sind hormonelle VerhĂŒtungsmethoden von Hormonfreien zu unterscheiden.


Hormonelle VerhĂŒtungsmethoden

Die Pille ist eine der hĂ€ufigsten und beliebtesten Methoden zur SchwangerschaftsverhĂŒtung und zĂ€hlt zu den sehr sicheren VerhĂŒtungsmitteln. Voraussetzung ist die tĂ€gliche Einnahme zur gleichen Tageszeit ausgenommen der Pillenpause.

Die klassische Pille enthĂ€lt die Sexualhormone Östrogen und Gestagen und wird deshalb auch als KombinationsprĂ€parat oder Mikropille bezeichnet. Pillen, welche ausschließlich Gestagene enthalten sind Mini-Pillen. Diese Pillen werden ohne Pause eingenommen und ĂŒberwiegend bleibt die Regelblutung bei den Anwenderinnen aus.

Die vielen Arten der Antibabypillen unterscheiden sich aufgrund der Wirkstoffkonzentration, vorwiegend jedoch aufgrund der Art des Gestagens. Die unterschiedlichen Gestagene haben unterschiedliche Zusatzeffekte, die zur Entscheidung der geeignetsten Pille herangezogen werden.

Die Antibabypille beeinflusst aber auch die Bluterinnung, indem sie die Gerinnungsfreudigkeit des Blutes erhöht und somit ein gering erhöhtes Risiko fĂŒr die Entstehung einer tiefen Venenthrombose oder gar einer Embolie resultiert.

Zur RisikoeinschĂ€tzung kann vor Einnahme einer Pille eine AbklĂ€rung in einer Gerinnungsambulanz durchgefĂŒhrt werden.

Weitere unerwĂŒnschte Nebenwirkungen können GemĂŒtsverstimmungen/Depressionen, Zwischenblutungen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Heißhungerattacken, sexuelle Unlust und Wassereinlagerungen sein.

 

Als besondere Form der Applikation jedoch in gleicher Wirkungsweise wie die Antibabypille, kann ein VerhĂŒtungspflaster oder ein Vaginalring angewendet werden. Die Hormone werden ĂŒber Haut bzw. beim Vaginalring ĂŒber die Vaginalschleimhaut aufgenommen. Die Anwendung erfolgt ĂŒber 21 Tage mit anschließender 7-tĂ€giger Pause, wobei das Pflaster und der Ring wöchentlich gewechselt werden mĂŒssen.

Die Hormonspirale wird in die GebÀrmutterhöhle eingesetzt und setzt hier aufgrund seiner Depotwirkung minimale Dosen des Gestagen Levornogestrel frei.

Sie zĂ€hlt zu den sichersten VerhĂŒtungsmitteln und hat nur geringe Nebenwirkungen, da die Hormone vorwiegend in der GebĂ€rmutter wirken und nur 2% in den Körper gelangen.

Durch den Effekt von Levornogestrel wird der Aufbau der GebĂ€rmutterschleimhaut unterdrĂŒckt, weshalb sich die Hormonspirale zur Behandlung von Endometriose hervorragend eignet. Auch bei Dysmenorrhoe oder wechselbedingten stĂ€rkeren Blutungen kann die Hormonspirale zur Symptomlinderung eingesetzt werden.

 

Aktuell gibt es 3 Varianten der Hormonspirale.

Je nach BedĂŒrfnis der Frau, vor allem bei Frauen die noch keine Kinder geboren haben, kann eine der beiden kleineren Spiralen (Jaydess, Kyleena) eingelegt werden. Die GrĂ¶ĂŸe ist identisch, wobei die Jaydess ein Hormondepot fĂŒr drei Jahre und die Kyleena fĂŒr 5 Jahre hat. Nach Einlage einer Hormonspirale kann es in den ersten 3 Monaten zu Schmierblutungen kommen.

WÀhrend der Anwendung der Jaydess, bleibt meist eine abgeschwÀchte Regelblutung. Bei der liegenden Kyleena kommt es im Vergleich zur Jaydess seltener zur Menstruationsblutung.

Meist haben die Frauen die sich fĂŒr die Mirena entscheiden nach einigen Zyklen keine Menstruationsblutungen mehr.

Das HormonstĂ€bchen besteht aus weichem Kunststoff und hat wie die Hormonspirale eine Depotwirkung mit dem Gestagen Etonogestrel. Das StĂ€bchen wird direkt unter die Haut an der Innenseite des Oberarms implantiert, wo es kontinuierlich Hormone freigibt und fĂŒr 3 Jahre einen VerhĂŒtungsschutz bietet.

Der VerhĂŒtungsschutz resultiert daraus, dass durch den Effekt der Hormone das Sekret im GebĂ€rmutterhals verdickt und Samenzellen nicht in die GebĂ€rmutter gelangen. Weiters unterdrĂŒckt Etonogestrel den monatlichen Eisprung an den Eierstöcken.

Generell erweist sich dieses Hormon als sehr gut vertrĂ€glich. Bei Anwenderinnen des Implanons kann es zu Zwischenblutungen, zu UnregelmĂ€ĂŸigkeiten oder zum Ausbleiben der Monatsblutung kommen.

Dieses VerhĂŒtungsmittel wird in Form einer Spritze alle 3 Monate appliziert und enthĂ€lt das Gestagen Medroxyprogesteronacetat. Auch dieses Hormon macht das Zervixsekret im GebĂ€rmutterhals zĂ€her um fĂŒr Samenzellen nicht durchgĂ€ngig zu sein und versetzt die Eierstöcke sowie die GebĂ€rmutterschleimhaut in eine Art „Winterschlaf“.

Diese Methode ist zum Beispiel zur Blutungsregulierung bei wechselbedingten, verstĂ€rkten Monatsblutungen geeignet, da diese schließlich völlig ausbleiben. Allerdings ist bei diesem VerhĂŒtungsmittel aufgrund der hormonbedingten Abnahme der Knochendichte je nach Anwendungsdauer auf eine regelmĂ€ĂŸige Knochendichtemessung zu achten.


Hormonfreie VerhĂŒtungsmittel

Diese VerhĂŒtungsmethoden sind besonders bei Frauen beliebt, die ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hormonfrei verhĂŒten wollen.

Da hormonfreie VerhĂŒtungsmittel nicht in den natĂŒrlichen Zyklus und die natĂŒrliche Fruchtbarkeit der Frauen eingreifen, bleiben unerwĂŒnschte Nebenwirkungen wie zum Beispiel Wassereinlagerungen, GemĂŒtsverstimmungen, Kopfschmerzen und Libido Verlust aus. Frauen berichten dadurch leichter ihre innere Balance zu halten.

Bei Frauen mit bekannter Gerinnungsstörung sind generell hormonfreie VerhĂŒtungsmittel empfohlen, um eine Thrombose oder Embolie zu vermeiden.

Jedoch haben hormonfreie Methoden ebenso Nachteile. So können Anwenderinnen einer Kupferspirale, einer -kette oder eines -balls vorĂŒbergehend aber auch dauerhaft unter verstĂ€rkten Monatsblutungen oder auch Zwischenblutungen leiden.

Bei sehr jungen Frauen oder auch Frauen, welche sich die Spiraleneinlage komplett schmerzfrei wĂŒnschen, besteht die Möglichkeit einer Spiraleneinlage unter Kurznarkose. 

Bei der Kupferspirale handelt es sich um einen PlastiktrĂ€ger, welcher mit einem Kupferdraht umwickelt ist. Die verhĂŒtende Wirkung ist dabei das Kupfer, da kleinste Mengen von Kupfer Ionen kontinuierlich an die GebĂ€rmutter abgegeben werden. Dies bewirkt eine VerĂ€nderung der GebĂ€rmutterschleimhaut, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann. Weiter wird die Beweglichkeit der Spermien gehemmt und die Spermien-Eizell-Interaktion gestört, um eine Befruchtung zu verhindern.

Die Kupferspirale bietet fĂŒr 3 Jahre einen sicheren VerhĂŒtungsschutz.

 

Kupferspiralen beinhalten auch die Möglichkeit einer NotfallverhĂŒtung, sozusagen „die Spirale danach“. Diese muss bis spĂ€testens dem 5.Tag nach ungeschĂŒtztem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden und bietet einen höheren Schutz als die Pille danach.

Die Goldspirale unterscheidet sich dadurch, dass der PlastiktrĂ€ger mit einem Gold-/ Kupferdraht ummantelt ist. An manchen Goldspiralen befinden sich Goldringe an den Seitenarmen oder sind mit Gold-Clips bestĂŒckt.

Das Gold bewirkt zusÀtzlich eine OrientierungsbeeintrÀchtigung der Spermien. Weiter wird dem Gold eine fungizide und antibakterielle Wirkung zugeschrieben.

Die Goldspirale bietet fĂŒr 5 Jahre einen sicheren VerhĂŒtungsschutz.

Spiralen gibt es mittlerweile in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen (Minispiralen) und Formen, sodass die Spirale den anatomischen Gegebenheiten der Frau angepasst werden kann. Dies unterstĂŒtzt auch eine bessere VertrĂ€glichkeit.

Die Spirale wird nach medikamentöser Vorbereitung direkt in die GebĂ€rmutter eingesetzt und kommt vor den AbgĂ€ngen der Eileiter zu liegen. UngefĂ€hr 6 Wochen nach Einlage der Spirale wird eine Lagekontrolle durchgefĂŒhrt, da es zum Verrutschen bis hin zur Ausstoßung der Spirale kommen kann. Durch eine Dislokation wĂ€re der sichere VerhĂŒtungsschutz nicht mehr gewĂ€hrleistet.

Bei der Kupferkette (GynefixÒ) handelt es sich um einen feinen Faden an dem am Ende vier Kupferperlen aufgereiht sind. Diese Perlen geben Kupfer Ionen an das umliegende Gewebe ab und Ă€hneln somit der Wirkungsweise einer Kupferspirale. Durch die rahmenlose Form passt sich das Kettchen sehr gut an die anatomischen Bedingungen an. Das GynefixÒ muss an der GebĂ€rmutterwand verankert werden, was eine Mindestdicke dieser erfordert.

Diese VerhĂŒtungsmethode eignet sich fĂŒr jede Frau jeden Alters und bietet einen Schutz fĂŒr 5 Jahre.

Der Kupferperlenball oder Intrauterinball (IUBÒ) ist eine Kupferspirale in der Form eines Balles. Er besteht aus einem Nitinoldraht, auf welchem mehrere kleine Kupferperlen angeordnet sind. Auch diese geben Kupfer Ionen an die Umgebung ab und wirken Ă€hnlich der Kupferspirale einnistungsunfreundlich auf die GebĂ€rmutterschleimhaut und Beweglichkeitshemmend auf die Spermien.

Aktuell sind drei verschiedene GrĂ¶ĂŸen der IUBÒ erhĂ€ltlich. Als unerwĂŒnschte Nebenwirkungen können ebenso verstĂ€rkte Monatsblutungen oder Zwischenblutungen auftreten. In den ersten Studien wurde eine relativ hohe Ausstoßungsrate (14%) verzeichnet, sodass regelmĂ€ĂŸige Lagekontrollen sehr wichtig sind.

Das IUBÒ bietet einen VerhĂŒtungsschutz fĂŒr 5 Jahre.

Ich habe die Pille vergessen, was mache ich jetzt?
Antworten darauf finden Sie in meinem Lesebereich unter Pille vergessen – was nun?